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Eisschnelllauf

Schlittschuhe für den Eisschnelllauf sind bis unterhalb der Fußgelenks ragende Schlittschuhe aus hochwertigem Leder. Meist wird als exaktes Material Ziegenleder oder Känguruleder verwendet. Im Gegensatz zum Eishockey Schlittschuh verwendet man beim Eisschnelllauf Schlittschuh lange Stahlkufen. Diese sind ca. 38cm bis 45cm lang und sind vergleichsweise schmal. Profis fahren Kufen mit einer Dicke von 1,3mm bis 1,5mm. Die vordere Spitze der Kufe ist leicht gerundet, die hintere Teil von oben nach hintern abfallend. Somit soll das „Einbohren“ in das Eis verhindert und abgewendet werden. Beim Eisschnelllauf kommt es darauf an, mit seinem Schlittschuh die größt-mögliche Geschwindigkeit zu erreichen und somit die schnellste Zeit, im vergleich zu seiner Konkurrenz, zu laufen.

Auf gerader Strecke stößt sich der Eisschnellläufer nach schräg hinten ab. Dabei bleibt die Kufe möglichst mit mit ihrer ganzen Länge auf dem Eis, damit ein größt-möglicher Kontakt zwischen Mensch – Schlittschuh – Eis bestehen bleibt.

In den letzten Jahren hat sich der so genannte Klappschlittschuh in der Weltspitze durchgesetzt. Bei dieser Art Schlittschuh ist die mit dem Laufschuh verbundene Kufe vorne mittels Gelenk schwenkbar gelagert. Somit kann die Kufe mit dem hinteren Teil nach unten klappen. Eine Feder zieht den herabgefallenen Teil der Kufe zurück, wenn der Eisschnellläufer den Fuß endgültig abhebt. Durch diese Entwicklung bleibt die Kufe länger auf dem Eis und verlängert somit die Abstoßphase. Mitte der 90er Jahre wurde dieser Klappschlittschuh erstmal bei internationalen Wettkämpfen eingesetzte. 1998 gab er sein Debüt bei den Olympischen Winterspielen in Nagano.

Übrigens, Eisschnellläufer erreichen mit ihrem Eisschnelllauf Schlittschuh Geschwindigkeiten von bis zu 60 km/h.

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